Norwegen, Juni/Juli 2004 22.06.04. Nach einer ruhigen Überfahrt von Hanstholm (Dänemark) nach Egersund, erreichen wir um 15.45 Uhr die Fähre in Lauwik (Lisefjord). | ||
Die Überfahrt nach Oanes dauert ca. 15 Min und kostet 79 NK. Blick auf den ca. 40 km langen Lisefjord. | ||
Gegen 17.00 Uhr checken wir auf den Campingplatz “Prekestolen” ein. Drei Übernachtungen kosten hier 585 NK. Gegen Abend kommt doch noch die Sonne heraus und wir setzen uns ans Wasser. Es wird windstill und schließlich vertreiben uns die Gnitten (kleine Mückenart). Also wieder einpacken, duschen und abwaschen, dann Zapfenstreich. Es wird kaum dunkel. | ||
Nächster Tag. Für heute ist die Wanderung zum Prekestolen geplant. Diesmal direkt vom Campingplatz aus. Der Weg ist zunächst angenehm. Nach dem Passieren des Golfplatzes jedoch wird es zunehmend steiler und feuchter und daher für leichtes Schuhwerk nicht geeignet. Achtung: Unbedingt wasserdichte Wanderstiefel tragen. Nach ca.2 Std. Aufstieg durch eine äußerst wilde, naturbelassene Gegend, erreichen wir die Prekestolenhytta. Hier beginnt der eigentliche Aufstieg. Wer diese Etappe nicht laufen möchte kann mit dem Wagen bis zur Hytta fahren. | ||
Weitere 1,5 -2 Std später. Im Windschatten der Berge haben wir nicht mitbekommen, dass sich der leichte Wind inzwischen zum Handfesten Sturm gewandelt hat. Dazu verabschiedet sich auch noch die Sonne und es wird sehr kalt. Einige Meter müssen wir noch Wandern. Die Kanzel (im Hintergrund) wird nach dieser Biegung sichtbar. | ||
Wenn man schon einmal hier oben ist, gehört der Blick nach unten fast zur Pflicht. Das der Wind von vorne pfeift, ermutigt zum Robben an die Kante....600 m nach unten. | ||
Was hier so locker aussieht, war gar nicht so locker. Das Bein ...oder besser den Fuß...über die Kante zu halten hat schon etwas Überwindung gekostet. Aber der Wind kam ja von vorne....
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Der Riss, der sich tief in den Felsen gräbt und den vorderen Teil der Kanzel in ferner Zukunft in die Tiefe schicken wird, ist zurzeit vollkommend unbedenklich. Dennoch hintert er einige Touristen, die Kanzel zu betreten. Über diesen Spalt denken auch wir lieber nicht nach.... Bild links. Quer durch die Kanzel zieht sich ein tiefer Riss. Alles andere spielt sich nun im Kopf ab. | ||
Ein anstrengender Tag geht zu ende. Ein guter Geist hat vorher noch unsere Markise gerettet. Denn der Sturm war nicht nur auf der Kanzel aktiv, sondern hat auch auf dem Platz hier unten für Unruhe gesorgt....Glück gehabt.
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Norwegen Lisefjord bei Stavanger |