1887 nahm die Gernroder-Harzgeroder Eisen- bahn (GHE) als erste Harzer Schmalspurbahn den Betrieb auf. 1899 folgten die Nordhausen- Wernigeroder Eisenbahn (NWE) und gleichzeitig die Südharzeisenbahn (SHE). Nach nur 10 monatiger Bauzeit wurde das Teilstück Gernrode / Mägdesprung (7.8.1897) fertiggestellt. (siehe auch unter Stiege) Von Gernrode kommend erreicht die Malletlok 995906-5, nach ca. 30 Min. Fahrzeit, den Bahnhof Mägdesprung. | ||||
Hier überquert 995906-5 den Bahnübergang der B 185 (Ballenstedt/Alexisbad) und wird gleich den Bahnhof ‘Mägdesprung’ erreichen. (Bild links) Im Bild rechts verläßt 997243 gerade Mägde- sprung in Richtung Gernrode. Hier beginnt der steilste Streckenabschnitt der HSB. | ||||
Während der Planungen einer harzüberquer- enden Strecke von (ursprünglich) Quedling- burg nach Nordhausen, wurde der Harz bereits von Regelspurstrecken umrundet. Damit zeigte der preußische Staat, durch deren Gebiet die Schmalspurbahn zu zwei Dritteln verlaufen sollte, kein Interesse mehr. Mit der Unterstützung des anhaltischen Staates konnte das Projekt dennoch realisiert werden. Die erste Schmalspurbahn von Gernrode nach Güntersberge entstand. Da die Bahnstrecke überwiegend dem Fluß ‘Selke’ folgte, erhielt diese Bahn den Namen: Selketalbahn. Von Mägdesprung bis Alexisbad gestaltete sich der Bau der Strecke erheblich schwieriger. Hier | ||||
passiert 995906 gerade den Felsendurchbruch bei Stahlhammer. Für einige Meter folgt die Bahn nun direkt der B 185 um.... | ||||
....nach der Umrundung des Felsmassives sich wieder in den Hintergrund zu bewegen. Hier ver- läßt 996001-4 die Bundesstraße 185 und wird in ca- 12 Min. Alexisbad erreichen. | ||||
Selketalbahn/ Mägdesprung |
995905-6 |
997243-1 |
996001 |