997232 hat Hasserode (Wernigerode) gerade verlassen und muß die erste starke Steigung der Strecke erklimmen.Nur wenige Minuten später wird der Zug den unbesetzten Bahnhof “Steinerne-Renne” erreichen.

Vor der “Steinernen-Renne” wird der Zug eine scharfe Linkskurve nehmen, die auf der HSB so ziemlich den engsten Radius besitzt, um dann bei einer erreichten Höhe von ca. 311m langsam den Kreuzungspunkt anzufahren. (Bilder links)

In der Regel wird hier ein Gegenzug abge- wartet. Zumindest wird dem Lokkührer über Zugfunk signalisiert, ob die Strecke frei ist. Erst dann darf die Fahrt fortgesetzt werden. Tip: Wer Tonaufnahmen vom Auspuffschlag der Lok machen möchte, ist an der Steiner- nen-Renne richtig postiert.

Ca. 1,5 Min dauert die Kraftvolle Anfahrt bei der “Steinernen-Renne”,was für das Lokpersonal schwerste Konzentrationsarbeit ist. Für eine Tonaufnahme ist das sehr lang. Einige Minuten später wird der einzige Tunnel (Thumkulentunnel) der Strecke passiert.

Die Länge des Thumkulentunnels beträgt 60m. Danach läuft der Zug in das Drängetal ein, welches sich bis kurz vor Drei-Annen hinzieht.

 Tip:Von Drei-Annen-Hohne kann man  an der Strecke zu diesem Punkt hin wandern. Ca. 40 Min. ohne Ablenkung, benötigt man dazu. Mit dem Auto kann man bis auf wenige 100m an den Tunnel heranfahren

Ein Waldbrand in den 80iger Jahren ermöglicht dieses Motiv.In einer Schleife am Ende des Drängetals erreicht der Zug gleich das Waldgasthaus DreiAnnen. Dort kann man übrigens sehr gut und preiswert essen. Nun sind es noch ca. 3 km zum 543m hoch gelegenen Bahnhof Drei-Annen-Hohne. Dort beginnt die Brockenstrecke.

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