
Das einst von den beiden Bahngesell- schaften, die ‘Nordhausen- Wernigeroder- Eisenbahn’ (NWE) und die ‘Gernrode- Harzgerode- Eisenbahn’ (GHE) geschaffene Netz ist heute mit ca. 130 km das größte Schmalspurnetz in Deutschland. Seit 1993 ist die Harzer Schmalspurbahnen GmbH ( HSB) Eigentümer und Betreiber der Strecke. HSB kann auch anders gedeutet werden: Harzquerbahn /Selketalbahn/ Brockenbahn. Ich beginne mit der Selketalbahn, die auf 52.1 km Gernrode mit Eisfelder Talmühle verbindet. Inklusive der Nebenstrecken: Alexisbad/ Harzgerode und Stiege/ Hasselfelde. Die Harzquerbahn, von Wernigerode bis Nordhausen, ist die Strecke, die den Harz überquert und mit ihren 60.5 km die eigentliche Haupt- strecke. Am bekanntesten ist die Brockenbahn. Sie beginnt bei Drei-Annen- Hohne und endet nach ca.19 km auf dem höchsten Gipfel in Norddeutschland, dem Brocken , mit ca. 1200 m Höhe. Der Dampfbetrieb konzentriert sich über- wiegend auf dem Streckenabschnitt Wernigerode/Drei-Annen-Hohne/ Brocken. Dabei ist Drei-Annen der |
Umsteigebahnhof: Wernigerode/ Nordhausen. Nordhausen selber wird nur noch zweimal am Tag per Dampflok angefahren. Alle anderen Umläufe finden mit dem Triebwagen statt. Plandampf kann der Eisenbahnfreund auch auf der Selketalbahn er- leben. Sie ist übrigens die älteste Schmalspurbahn im Harz (1886) und steht leider etwas im Abseits des Brockentrubels. Das erhöht aber, wie ich meine, besonders ihren Reiz. Diese Bahn verdient es etwas mehr beachtet zu werden. |
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Keine Schmalspurbahn aber technisch gesehen etwas ganz Besonderes: Die Rübelandbahn. Aus Kostengründen entschied man sich damals für das Einphasen- Wechselstromnetz, 25 KV, 50 Hz. Die Strecke beginnt in Blankenburg und endet in Rübeland. Mehr Information unter www.ruebelandbahn.de Tip: Die Tropfsteinhöhlen in Rübeland |
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Streckenplan der HSB |