Der Streckenabschnitt Filisur/Bergün/ Preda ist wohl der interessanteste Bereich der Räthischen Bahn. Als Ausgangspunkt bietet sich Filisur an. Camper finden eine preiswerte Unterkunft auf dem dortigen Campingplatz, mit Blick auf den Greifen- stein- Kehrtunnel, der die Strecke hier schon um 40m nach oben schraubt. Direkt am Bahnhof besteht die Möglichkeit, in einem Hotel unterzukommen. Von dort kann der Betrieb direkt vom Fenster aus beobachtet werden. Vorausgesetzt, man erwischt die Gleisseite. In  Richtung Tiefencastel, wird man nach kurzer Wanderung das berühmte Landwasser- Viadukt vorfinden.

Kurz nach Verlassen des Bahnhofs Filisur, in Richtung Tiefencastel, überfährt der Glasier- Express das Landwasser- Viadukt. Zu diesem Fotopunkt wandert man von der Talsohle aus ca. 3/4 h . Rechts, aus dem Bild heraus, kann der herannahende Zug schon gesehen werden, bevor er im Tunnel verschwindet und hier das Viadukt erreicht.

Fotostandpunkt eine Etage tiefer: am 16.6.01 überfährt der Glacier- Express mit einer Ge 4/4 III das Viadukt. Diese Maschinen werden im Winter 93/94 von der RhB erstmalig auf dieser Strecke eingesetzt.

Noch eine Etage tiefer, fast in der ‘Landwasser’. Überhängende Bäume zwingen den Motivsuchenden heute in den Fluß. Glücklicherweise lassen sich hier und da einige Steine im Wasser vorfinden... damit klappt es schließlich.

!8 Monate betrug die Bauzeit dieses 60m hohen Viaduktes. Ungewöhnlich: Die Aufmauerung der Stützpfeiler soll ohne Gerüst stattgefunden haben.

Beinahe gleicher Standpunkt wie im dritten Bild, nur in die andere Richtung gesehen. Aus  Tiefencastel kommt gerade der Glacier- Express mit einer Ge 4/4 III und wird in wenigen Sekunden das Landwaser- Viadukt erreichen. Ca. drei Minuten später fährt der Zug in Bf Filisur ein, zur weiterfahrt nach St. Moritz.

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